Traktionsbatterie: Li-Ion oder Blei-Säure?
Worin sich Lithium-Ionen- und Blei-Säure-Traktionsbatterien unterscheiden — Laden, Wartung, Lebensdauer und wann sich welche Technik lohnt.
Der direkte Vergleich
| Kriterium | Blei-Säure | Lithium-Ionen |
|---|---|---|
| Anschaffung | günstiger | teurer |
| Laden | lange + Abkühlphase | schnell, Zwischenladen möglich |
| Wartung | Wasserpflege nötig | weitgehend wartungsfrei |
| Laderaum | Belüftung nötig (Gasung) | kein eigener Laderaum nötig |
| Lebensdauer | kürzer | länger (mehr Zyklen) |
| Mehrschicht | Wechselbatterie nötig | Zwischenladen statt Wechsel |
Wann welche Technik?
Im Ein-Schicht-Betrieb mit Ladepause über Nacht ist Blei-Säure oft wirtschaftlich. Bei zwei oder drei Schichten, wenig Platz für einen Laderaum oder hohem Durchsatz rechnet sich Li-Ion durch Zwischenladen und Wartungsersparnis.
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Häufige Fragen
Was ist Opportunity Charging?
Kurzes Zwischenladen in Pausen, z. B. an der Laderampe. Bei Li-Ion unproblematisch und ohne Lebensdauerverlust; Blei-Säure nimmt das Teilladen übel.
Muss man Li-Ion-Batterien warten?
Nein, sie sind weitgehend wartungsfrei — kein Nachfüllen von Wasser, kein Ausgleichsladen. Blei-Säure braucht regelmäßige Wasserpflege.
Welche Spannung hat eine Traktionsbatterie?
Üblich sind 24 V (kleine Geräte/Lager), 48 V (Standard-Frontstapler) und 80 V (schwere Stapler). Die Spannung steht auf dem Typenschild.